Mittwoch, 18:20 Uhr

Du stehst in der Küche und weißt nicht, was es gibt.

Der Kühlschrank ist halbvoll. Das Rezept von letzter Woche findest du nicht mehr. Und in zwanzig Minuten hat jemand Hunger.

Deine persönliche Rezept-App. Mit einem Sous Chef an deiner Seite.

18:20 — noch kein Plan

01 Das Rezept

Es liegt überall. Nur nicht da, wo du suchst.

Das eine Rezept war ein Reel, das du dir selbst geschickt hast. Das andere ein Screenshot, irgendwo zwischen vierhundert Screenshots. Das dritte steht auf Omas Zettel, in einer Handschrift, die eigentlich nur sie lesen konnte.

Und dann ist da noch der Browser-Tab, den du seit Februar nicht schließt.

Rein damit. Egal, woher.

Link einfügen, Foto machen, Zettel abfotografieren. Was rauskommt, ist jedes Mal dasselbe: ein Rezept mit sauber getrennten Zutaten und Schritten — in derselben Form wie alles andere in deiner Sammlung.

Ein aus einer Webseite importiertes Rezept in Moiga, mit getrennter Zutatenliste und Zubereitungsschritten.
02 Das Rezept

Du hast es angepasst. Nur wo ist es jetzt?

Vier Portionen statt sechs. Ohne Nüsse, wegen Anna. Und wie lange muss das eigentlich in den Ofen, wenn die Form kleiner ist?

Also: Rezept markieren, kopieren, in den Chat, Frage tippen, warten. Die Antwort ist gut. Du liest sie vom Bildschirm ab und kochst.

Drei Wochen später willst du es wieder so machen. Das Rezept steht noch in der App — mit sechs Portionen und mit Nüssen. Die gute Fassung liegt in einem Chatverlauf, irgendwo zwischen einer Frage zur Steuererklärung und einem Geburtstagsgruß.

Die Änderung bleibt im Rezept.

Amoigo sitzt schon auf dem Rezept — er weiß, worüber ihr redet. Du kopierst nichts.

Was er vorschlägt, kommt nicht als Textwand zurück, sondern als Liste zum Abhaken. Du nimmst, was passt, und verwirfst den Rest. Er ändert nichts, was du nicht angehakt hast.

Und was du übernimmst, steht ab dann im Rezept. Nicht in einem Verlauf. War die alte Fassung doch besser, holst du sie über die Bearbeitungshistorie zurück.

Amoigo schlägt Änderungen am Rezept vor: eine Liste mit Checkboxen, darunter die Schaltflächen Übernehmen und Verwerfen.
03 Die Woche

„Was kochen wir diese Woche?“

Sonntagabend, die Frage steht im Raum. Zwanzig Minuten später steht sie immer noch da, jemand sagt „ist mir egal“ — und am Mittwoch bestellt ihr.

Einmal sortieren, dann steht sie.

Rezepte in den Plan ziehen, Datum setzen, fertig. Ab da beantwortet sich die Frage von selbst: Was am Mittwoch ansteht, steht schon am Sonntag fest.

Der Kochplan in Moiga mit einem eingeplanten Rezept „Ofengemüse mit Feta und Kartoffeln“.
04 Die Woche

Zu Hause fehlt die Paprika. Sahne ist dafür doppelt da.

Samstag im Laden, Zettel im Kopf. Die Hälfte stimmt. Bei der anderen Hälfte greifst du im Zweifel zu — lieber zweimal Sahne als gar keine.

Die Liste baut sich aus dem Plan.

Alles, was die Woche braucht, steht drauf. Sortiert nach Kategorien, also ungefähr in der Reihenfolge, in der du durch den Laden läufst.

Hinter jedem Artikel steht, aus welchem Rezept er kommt — praktisch, wenn du kurz vor der Kasse doch noch umplanst.

Die Einkaufsliste in Moiga, nach Kategorien gruppiert.
05 Die anderen

„Sag mal, was brauchen wir noch?“

Sprachnachricht aus dem Supermarkt. Du tippst die Antwort, während er schon an der Kasse steht. Zu Hause stellt sich raus: Er hat Milch geholt. Du auch.

Eine Liste. Beide sehen sie.

Haushalt anlegen, Partnerin, WG oder Familie dazu. Was einer abhakt, ist beim anderen sofort weg. Der Plan gilt für alle, die Liste auch.

Schematische Darstellung

Mittwoch, 18:20 Uhr

Es gibt Ofengemüse.

Stand schon Sonntag fest. Die Paprika liegt im Kühlschrank, weil sie auf der Liste stand.

Heute seid ihr zu dritt statt zu viert. Amoigo rechnet die Mengen um, du hakst ab, was passt.

Kochmodus an. Der Timer läuft.
Mehr ist heute nicht zu entscheiden.

Kleine Beta

Moiga wird von einem kleinen Team gebaut. Gerade testen ein paar Handvoll Leute die App. Das ist kein Makel: Dein Feedback landet nicht in einem Ticketsystem, sondern direkt bei denen, die es umsetzen.

Deine Daten

Server in Deutschland. Was gespeichert wird und wie lange, steht in der Datenschutzerklärung. Dein Konto kannst du jederzeit selbst löschen.

Was es kostet

Die Beta ist kostenlos. Es gibt keine Bezahlfunktion in der App und keine Karte zu hinterlegen.

Willst du mitkochen?

Die Beta ist auf 50 Leute begrenzt, und jeder Platz wird von Hand vergeben. Schreib kurz, wer du bist und ob du iOS oder Android nutzt — du hörst von mir.

Um einen Platz schreiben

Noch kein Formular — in dieser Phase antworte ich lieber selbst. Ist gerade kein Platz frei, kommst du auf die Warteliste und musst dich nicht erneut melden.